Meine Venezuela Reise 2009

Ende April ging es für mich 3 Wochen nach Venezuela. Denn neben Mexiko Reisen wollen wir uns nun auch auf weitere lateinamerikanische Länder spezialisieren. Indem man die Länder selbst bereist, kann man die Reisenden viel individueller beraten und ihn Lust auf das Reiseland machen und mit Tipps und Tricks zur Seite stehen. Auf meinem Reiseprogramm stand der Besuch der schneebedeckten Bergwelt der Anden, mit den gigantischen Tafelbergen, das Tiefland der Los Llanos mit seiner einzigartigen Tierwelt, das sumpfige Orinoco-Delta und die Karibik-Küste. Ich lade Sie ein, mit meinem Reisebericht dieses tolle Reiseland kennenzulernen.

Marlen Heinrich von MIO TOURS


1. Station: Die Anden in Venezuela


1. Tag: Berlin - Madrid - Caracas - El Vigia - Mérida

Von Caracas geht es mit dem Inlandsflug weiter nach El Vigia. Dort werden wir von unserem Fahrer empfangen und es geht weiter in die Andenmetropole Mérida. Total müde von der langen Reise fallen wir nur noch ins Bett und lernen noch kurz Markus, von der schönen Posada Casa Alemana kennen. Bei ihm, in der Posada fühlt man sich herzlich empfangen und er nimmt sich viel Zeit für seine Gäste. Die kommenden Tage ist er ein toller Ansprechpartner für die Andenwelt und das Reiseland Venezuela.

2. Tag: Mérida Citytour

Nach einem herrlichen Frühstück in der Posada schauen wir uns die auf einem Hochplateau gelegene Andenmetropole Mérida an. Die Stadt liegt auf 1630 m Höhe und der Pico Bolivar, der höchste Berg Venezuelas ist mit seinen 4981 m von hier aus gut sichtbar. Mérida ist als Studentenhauptstadt bekannt, die Uníversidad de los Andes hat 50.000 Studenten. Wir besuchen den Mercado Muncipal, den Plaza Bolívar, die Catedral de Mérida und die Eisdiele Heladeria Coromoto, welche mit mehr als 800 Eissorten ins Guinness Buch der Rekorde kam. Die Teleférico de Mérida, die höchste Seilbahn der Welt, war leider geschlossen.

3. Tag: Mérida - Jaji - Mérida

Für den heutigen Tagesausflug nach Jaji nehmen wir das Por Puesto (Sammeltaxi). Vom Terminal de Pasajeros geht es ins 38 km entfernt liegende pueblo andino Jají, auf etwa 1800 m Höhe. Mittelpunkt des kleinen Ortes bildet der Plaza Bolívar mit der blau-weiß getünchten Kirche von Jají. Es gibt eine Handvoll weiß gestrichener Häuser mit farbigen Verzierungen, Posada Jají mit Restaurant und eine Polizeistation.

Auf dem Rückweg nehmen wir das Sammeltaxi nur ein Stückchen Richtung Merida. Wir halten an den Wasserfällen von Chorrera de las Gonzáles und laufen dann ca. 7 km, in einer traumhaften Bergkulisse, in das schöne alte Städtchen La Mesa. Von dort fahren wir dann weiter mit dem Por Puesto in den Vorort Ejido und wechseln in den Bus nach Mérida. Am Abend gehen wir in der Universitätsstadt dem Kneipenleben auf die Spur. Es gibt zahlreiche Bars mit buntem Treiben und vielen Studenten. Auch zwischen zahlreichen Restaurants kann man wählen. Leider ist das Zentrum nicht autofrei und daher ist alles viel lauter und geschäftiger als in der ruhigen Bergwelt. Möchte man dem Trubel aus dem Weg gehen, ist es wohl besser eine Posada in dem nah gelegenen Dörfchen Tabay zu wählen.

4. Tag Mérida - Páramo - Mérida

Heute treffen wir unseren Guide Harry und es geht in die wunderschöne Andenwelt. Zunächst einmal besuchen wir das Dörfchen Mucuchies - hier gibt es die berühmten kuscheligen Hunde, eine Art Bernhardiner, zu kaufen. Deren Vorfahre soll einer Legende nach als treuer Freund Símon Bolívar in seiner Schlacht begleitet haben. Das typische Andendorf ist hübsch anzuschauen und man kann Webwaren, wie dicke Ponchos, erwerben.

Danach geht es weiter nach San Rafael zu der interessanten Steinkappelle, konstruiert vom Biologen, Künstler, Architekten u.a. Juan Félix Sanchez. Bis ins hohe Alter (90 Jahre) hat er im nahegeliegenen Wohnhaus zusammen mit seiner Lebensgefährtin gelebt. Nun ist das Haus ein kleines interessantes Museum. Die bunten Häuserchen des Dorfes sind tolle Photomotive, um den typischen Andenstil einzufangen.

Weiter geht es auf 4.200 m Höhe zum Pico de Águila. Die skurrile Landschaft ist geprägt durch die für die Páramo-Vegetation (Ödland) typischen Fraílejones. Diese stehen unter Naturschutz und werden bis zu 400 Jahre als, wobei Sie jährlich gerade mal 1 cm wachsen. Die Blätter der Fraílejones sind sehr weich und mit weißlichem Flaum bedeckt, so dass man sie gern als "Hasenohren" bezeichnet. Der weißliche Film auf den Blättern dient dabei als UV-Schutz. Allein in Venezuela gibt es 54 verschiedene Arten dieser Fraílejones.

Als nächstes stoppen wir in der Kondorstation "Mifafi" - hier lässt sich der große Andenvogel aus der Nähe betrachten. Er gehört zu den bedrohten Arten dieser Erde. In mehreren Ländern Südamerikas wird der Andenkondor in Gefangenschaft gezüchtet und ausgewildert. Danach stärken wir uns mit trucha con ajo (Forelle mit Knoblauch) und dem selbstgebrannten heißen Zimtlikör, Canela.

Wir begeben uns weiter auf der Transandine zu einem Verdauungsspaziergang an die Laguna Mucubaji. 3,5 h wandern wir gemütlich auf etwa 3500 m durch die stille Bergwelt, kein Mensch ist zu sehen, stattdessen Hasen, freilaufende Pferde und viele Kühe. Die unendliche Ruhe, die frische Luft und das tolle Panorama der Anden sind einfach einzigartig.

Das Ziel ist die Laguna Victoria. Wir sind froh, nicht den Weg zur Laguna Negra gewählt zu haben, den die meisten Touristen nehmen. Denn wir sind die einzigen Wanderer auf unserem Weg zur Laguna Victoria und werden mit einer einmaligen Landschaft belohnt. Unser Guide Harry erklärt uns die Flora- und Faunawelt der Anden und wir sind froh ihn dabei zu haben.

Am späten Nachmittag geht es dann wieder zurück in die Stadt. Total glücklich und zufrieden von diesem herrlichen Tag fallen wir nur noch ins Bett.



2. Station: Los Llanos

5. Tag: Mérida - Barinas - Hato El Cedral

Unser Guide Harry bringt uns zusammen mit einer englischen Familie über das Städtchen Barinas, die hohen Llanos schließlich in die flachen Llanos zum Hato El Cedral, einer Viehranch in mitten der Steppe. In den LLanos herrschen zwei Jahreszeiten: Trockenzeit (November bis März) und Regenzeit (April bis Oktober).
Während der Trockenzeit versammeln sich die Tiere an den knappen Wasserstellen. Schon auf dem Weg zur Ranch begegnet uns eine kleine Anakonda.

6. Tag: Tiersafari Hato El Cedral

Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es auf Tour. Vom Hato El Cedral aus werden täglich morgens und nachmittags Tiersafaris im offenen Jeep, zu Fuß oder im Boot angeboten. Sehr wichtig ist ein ausreichender Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung. Auf den Touren sieht man zahlreiche Tier in ihrem natürlichen Lebensraum: Brillenkaimane, Orinoko-Krokodile, Anakonda, Ameisenbären, riesige Herden putziger Cabybaras (Wasserschweine), Fischotter, Piranhas, Brüllaffen. Auch die Vogelwelt ist beeindruckend: Aras, Storche, Ibisse, Reiher, Kormorane, Adler, Milan.

Unser Guide Rafael spricht sogar fließend Deutsch und bringt uns mit sehr viel Freude und Wissen das Leben in den Los Llanos nahe. In einer kleinen Gruppe lernen wir die einzigartige Vielfalt dieser Region kennen.

7. Tag: Tiersafari Hato El Cedral

Heute steht Piranha-Fischen auf dem Plan. Es ist gar nicht schwierig, diese gefürchteten Tiere aus dem Wasser zu angeln. Am Nachmittag bekommen wir einen kleinen Babykaimanen zu Gesicht.

8. Tag: Hato El Cedral - Barinas - Valencia - Ciudad Bolivar

Fahrt vom EL Cedral mit Armando zum Terminal de Pasajeros Barinas, mit dem Nachtbus weiter nach Valencia und von dort weiter mit dem Bus nach Ciudad Bolivar. (Fahrzeit ca. 18 h)

Zu unserem Reisebaustein Los Llanos.

Hier noch tolle Videos von den Touren auf dem Hato El Cedral.



3. Station Die Tafelberge und der Salto Angel


9. Tag Ciudad Bolívar

Früh am Morgen, ca. 8 Uhr, erreichen wir Ciudad Bolívar. Vom Busbahnhof geht es in die wunderschöne Posada La Casita, ein grünes Anwesen etwa 11 km außerhalb der Stadt Bolívar, welche von Peter Rothfuss geführt wird. Wir wohnen in einer kleinen Canei-Hütte, Palmwedel bedecken unser Dach. Das kleine Anwesen strahlt Ruhe und Gelassenheit aus.

Um 10 Uhr machen wir eine kleine Tour in die Stadt (Transfer von der Posada inkl.). Die Stadt Bolívar ist ein wichtiger Hafen am Orinoco, Gold, Eisenerz, Vieh, Tierhaut und seltene Hölzer werden hier gehandelt. Nachdem wir uns das farbenfrohe Stadtzentrum angeschaut haben, wurden wir wieder zurück zur Posada gebracht und sonnenbaden und relaxen standen auf dem Programm.

10. Tag Ciudad Bolívar -  Canaima Nationalpark - Salto Angel

Von der Posada werden wir zum Flughafen Ciudad Bolívar gebracht. Mit einem kleinen 6-Mann Sportflugzeug, einer Cessna, starten wir von Ciudad Bolívar in den Südosten Venezuelas. Die Spuren der Zivilisation werden seltener. Wir fliegen in eine von Flüssen, Seen, Wasserfällen und Dschungel bestimmte Landschaft. Schließlich tauchen am Horizont die Tafelberge (Tepui) der Gran Sabana auf. Etwa 45 min später landet der Flieger und wir erreichen den Canaima Nationalpark.

Im Canaima Nationalpark befinden sich die meisten Tafelberge der Erde: 115 Stück. Diese aus den flachen Land herausragenden Bergformationen werden von den in der Gran Sabana heimischen Pémon-Indianern Tepui, Haus der Götter, genannt. Sie erheben sich bis zu 2000 m empor und bestehen hauptsächlich aus Sandsteinschichten. Auf den Tafelbergen herrscht ein raues Klima. Im Durchschnitt ist es oben 20 Grad kälter als unten und das ganze Jahr über beherrschen Neben und Regen das Wetter.

Das nächste Verkehrsmittel wartet schon auf uns. Ein langer Einbaum. Die Fahrt dauert etwa 4 h, sie führt vorbei an Wasserfällen und bringt reichlich Sprühnebel mit sich. Die Fahrt geht über die Flüsse Rio Carraro und Churun, entgegen des Stroms und man wird reichlich nass. In der Trockenzeit, vor allem März/April ist der Wasserstand sehr gering und kann wegen der vielen Steine im Wasser kaum noch befahren werden. Aber wir haben Glück und unser Guide bringt uns zur Isla Ratón, der Mäuseinsel, direkt am Fuße des Tafelberges Auyan Tepui, von dem der höchste Wasserfall der Welt, der Salto Angel, 978 m in die Tiefe stürzt.

Um den Wasserfall aus nächster Nähe zu sehen, führt eine Wanderung direkt durch den Dschungel. Wir landen auf einer Plattform und haben Sicht auf den größten Wasserfall der Welt. Der Fall verdankt seinen Namen nicht etwa den Himmelsboten sondern dem Flieger Jimmy Angel, der ihn in den dreißiger Jahren entdeckte. Nicht weit von der Plattform ist der natürliche Swimmingpool des Wasserfalls und ein paar aus unserer Gruppe lassen sich es nicht entgehen, sich in dieser einmaligen Umgebung zu erfrischen.

Danach geht es in unser rustikales Camp. Dort gibt es Hühnchen vom Grill und erschöpft und zufrieden geht es dann am Abend in die Hängematte zum Schlafen.

11. Tag Salto Angel - Canaima Nationalpark

Am Morgen gibt es im Camp Frühstück und man hat noch mal die Möglichkeit, von einem Aussichtpunkt den Wasserfall zu sehen. Danach geht es wieder mit dem Einbaum nach Canaima. Zurück in der Lagune heißt es Badesachen anziehen, denn es wird richtig nass. Unser Wanderung führt uns zu der schönsten Stelle im Nationalpark, die Sturzbäche des Salto Sapo. Dazu geht es mit dem Boot erstmal über die Lagune.

Der Sapo-Wasserfall in der Lagune des Rio Carrao ist eines der meist fotografierten Motive hier. Die satte grüne Wiese am anderen Ufer diente sogar als Szenario für einige Sequenzen von "Jurassic Park". Bevor sich dem Besucher der Blick der Kameraeinstellung eröffnet, muss man den Salto Sapo über sich ergehen lassen. Das Besondere an diesem Wasserfall ist nämlich, dass man hinter ihm hindurchlaufen kann. Das ist eine ziemliche nasse Angelegenheit, die totalen Spaß macht.

12. Tag Canaima Nationalpark - Ciudad Bolívar

Den Vormittag verbringen wir am Strand von der Lagune Canaima. Nach einem tollen Mittagessen in der Lodge fliegen wir wieder mit der Cessna nach Ciudad Bolívar zurück. Vom Flughafen geht es wieder in die Posada La Casita, wo wir den Nachmittag noch entspannen können.


 

4. Station: Das Orinoco Delta


13. Tag Ciudad Bolívar - Tucupita - Orinoco Delta Lodge

Nach dem Frühstück wurden wir abgeholt und in das Dörfen Tucupita gebracht (Fahrzeit ca. 2 h). Hier ging es aufs Boot und weiter zur Orinoco Delta Lodge (Fahrzeit ca. 1 h). Die Bootsfahrt war etwas anstrengend, doch in der Logde wurden wir mit einem tollen Mittagessen empfangen. Hier, in der Orinoco Delta Lodge, gab es wohl die beste Küche der Reise. Auch der Ara Rumba, der sich gern auf den Gästen niederließ, war etwas Besonderes.

Überhaupt war die ganze Anlage total schön und einmalig vom Ambiente. Nach dem Essen ging es für uns noch mal aufs Boot und es gab eine kleine Tour durch das Delta. Wir haben Süßwasserdelfine, Schlangen und viele Vögel gesehen. Besonders schön war der Sonnenuntergang und die Erfrischung in einen der größten Flüsse der Welt, dem Orinoko. Am Abend, nach dem fantastischen Dinner, konnte man den Sternenhimmel genießen und sich einfach nur fallen lassen, wären da nicht die verdammten Mücken gewesen. Autan, aus der Heimat, hat gar nichts gegen diese Viecher bewirkt - es empfiehlt sich wirklich Mückenschutz vor Ort zu kaufen.

Allgemeines: Das Areal des Orinoko Delta umfasst über 40.000 km². Unzählige Flüsse, die sich aus den Wassermassen des Orinoko speisen, die je nach Wasserstand vorübergehend zu stillen Gewässern werden, ergießen sich auf einer Länge von annähernd 400 km in den Atlantik. Zwischen den Wasserwegen bilden sich Wälder aus Mangroven und dort, wo der Boden fest ist, erobert Dschungel die Räume und bietet zahlreichen Tieren, wie Brüllaffen und verschiedenen Vogelarten, zu denen Greifvögel. Tukane, Aras, Papageien und Eisvögel zählen, ideale Lebensbedingungen.

Bewohnt wird das Orinoko Delta von den Warao Indigenas, den Boot-Menschen, von denen etwa 18.000 heute im Orinoko Delta leben. Sie leben in fensterlosen Holzhütten auf Holzstegen über dem Wasser. Diese Pfahlbauten (palafitos) lassen an Venezía (Venedig) erinnern. Infolgedessen wurde damals von den Eroberern das entdeckte Land "Venezuela" genannt, was so viel wie "Klein Venedig" bedeutet.

14. Tag Orinoco Delta

Nach dem Frühstück steht eine weitere Tour auf dem Orinoco auf dem Programm. Wir besuchen das Haus einer Warao Familie, deren Hütte auf Pfählen gebaut ist und somit gegen das ständige Ansteigen und Absinken des Wassers geschützt ist. Diese Warao-Familie hat regelmäßigen Kontakt zu den Touristen, aber leben ansonsten "ihr" Leben mit der Natur.

Regenguss im Orinoco DeltaBei der Familie müssen wir eine Weile verharren, da ein heftiger Regenguss herunter kommt. Nachdem der Regen weniger wurde, sind wir in den Dschungel rein. Hier lernen wie die Pflanzen der Warao Indianer kennen. Interessant ist der Umgang der Warao mit der Moriche Palme, aus deren Bestanteile sie alle wichtigen Dinge des täglichen Lebens herstellen, wie Pfeil und Bogen, Hängematten, Papier und Stift.

Zu unserem Reisebaustein Orinoko Delta.

Hier noch ein lustiges Video mit unserem Guide im Orinoko Delta.


 

5. Station: Mochima Nationalpark Playa Colorada


15. Tag Orinoco Delta Lodge - Tucupita - Maturin - Cumaná - Playa Colorada

Nach einer abenteuerlichen Reise von der Orinoco Delta Lodge zunächst einmal zum Festland nach Tucupita, dann per Anhalter mit drei super netten Venezolanerinnen nach Maturin, von dort mit dem Por Puesto (Sammeltaxi) nach Cumaná und weiter mit dem Taxi nach Playa Colorada, kommen wir etwa 12 h später in der Yakera Lodge an.

Unsere Lodge ist ein idealer Treffpunkt für Rucksackreisende, Abenteurer und Individualreisende. Sie liegt nur wenige Minuten direkt vom Karibikstrand entfernt. Neben einem großen Angebot an Touren in das ganze Land ist diese Station eine perfekte Oase, um noch einmal so richtig zu Entspannen. Ein Paradies für Sonnenanbeter und Wasserratten, für Lesehungrige und spanisch-interessierte (Sprachkurse im Angebot).

Allgemein: In der Umgebung von Cumaná liegt der schöne Nationalpark Mochima. Das 950 km² große Naturschutzgebiet liegt vor der Karibikküste zwischen Puerto La Cruz und Cumaná. Zum Nationalpark gehören über 30 karge Inseln in den warmen Gewässers der Karibik. Die Inseln sind mit Gestrüpp und Kakteen bewachsen und haben schöne Strände. Neben den Inseln schützt er auch einen Streifen des bergigen Festlandes mit schönen Buchten und Stränden wie den Playa Colorada oder Santa Fe.

16. und 17. Tag Strand Playa Colorada

18. Tag Playa Colorada - Barcelona - Caracas - Madrid - Berlin

Mit einem Transfer ging es zunächst einmal zum Flughafen von Barcelona. In weniger als einer Stunden waren wir in Caracas, wo wir noch ewig Zeit für den internationalen Flug nach Madrid hatten. Da Chavez stark in der Drogenpolitik agiert, fliegen wir ca. 1,5 h verspätet los, da die Koffer und Passagiere noch einmal extra auf Drogen kontrolliert werden.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Sicherheit bei Reisen in Venezuela.

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