Costa Rica Flexi Drive Rundreise im November 2012

Liebe Frau Schumann,

wie versprochen möchte ich Ihnen einen kurzen Reisebericht "erstatten", da es dieser Urlaub in jedem Fall wert war... und ist.

Der Höhepunkt unserer Reise lässt sich schlecht bestimmen, da so ein Empfinden ja sehr subjektiv ist. Deshalb möchte ich aus der Meyer-Perspektive berichten. Aber auch die Bauers empfanden den Urlaub als wunderschön und unvergesslich.

Der Höhepunkt unserer Reise war unserer Ausflug in den Corcovado-Nationalpark incl. Übernachtung in der Rangerstation La Sirena. Das war Natur pur und als wir das Glück hatten 2 Tapire im Schlamm in ca. 5 m Entfernung schlafen zu sehen, waren wir ziemlich überwältigt. Somit wäre auch die 2. Frage, welcher Ort uns am besten gefallen hat, schon beantwortet. (obwohl San Gerado de Dota am Cerro de la Muerte landschftlich ganz anders aber ebenso einmalig ist und daher locker mithalten kann) Schwachpunkte oder Programmpunkte die zu streichen wären gab es keine, da wir uns die Reise selber zusammen gestellt haben und somit für jeden Schwachpunkt selber veranrwortlich gewesen wären :-) Sollte jemand zum ersten Mal eine solche Reise unternehmen, wäre es ratsam sich vorher gut zu belesen, um genau zu wissen was man sehen möchte und wieviel Zeit das in Anspruch nimmt, denn in Costa Rica wird eine Strecke von 200 km zum Tagesausflug.

Über Ihre Partner-Agentur können wir ebenfalls nur Gutes berichten. Die Leute vor Ort waren nett und jede Familie bekam ihren eigenen Ordner mit der Hotelliste, Ermäßigungskarten, usw. Unser Leihwagen wurde uns über Adobe gestellt. Auch hier gibt es nur Positives zu sagen. Direkt am 1. Tag gab unser Leihwagen komische Geräusche von sich. Also fuhren wir noch mal dort vorbei und wir bekamen ohne Probleme einen Anderen zur Verfügung gestellt. Wie sie sehen: rundherum eine völlig problemlose und kompetente Betreuung, die sie anderen Kunden nur empfehlen können. In diesem Sinne möchten wir uns auch noch mal bei Ihnen bedanken, für die Organisation und Vermittlung dieses Urlaubes.

In Lateinamerika/Südamerika gibt es viele wunderschöne und einzigartige Länder/Landschaften und Naturphänomene die wir noch sehen möchten bzw. noch intensiver erkunden wollen. Costa Rica haben wir auch noch nicht zum letzten Mal besucht ... da wären noch der Norden und die Karibikküste als Reiseziele offen. Diese Jahr wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach Uganda unser Reiseziel werden, um die Silberrücken aus nächster Nähe zu beobachten. Leider haben Sie dieses Traumziel nicht im Programm, sonst hätten wir Sie schon dies bezüglich kontaktiert. Aber das Pantanal, der Amazonas in Brasilien, die Andenregion/ die Tafelberge in Venezuela (alles nur während Rundreisen kurz "angekratzt") und die Nazca-Linien in Peru stehen ganz oben als eigene Reiseziele in unserer Urlaubsliste....und vieles vieles mehr....die Welt ist seeeehr groß!

Doch jetzt zu unserem Urlaub in Costa Rica vom 07.11.-22.11.2012

1.Tag: Nach einer langen und ermüdenten Anreise landeten wir wohlbehalten in San José, wo wir auch sofort in Empfang genommen wurden. Wir bekamen alle notwendigen Unterlagen incl. der Übernachtungsgutscheine am Flughafen ausgehändigt und wurden zu Adobe nach Alajuela gefahren. Auch hier alles problemlos, also Gepäck verstaut und los ging es. Zum Glück hatten wir uns in Deutschland eine Navigations-Software heruntergeladen, welche uns zuverlässig und exakt führte. So kamen wir auch ohne Komplikationen im Hotel Buena Vista an, welches oberhalb von Alajuela gelegen ist. Das Hotel ist sehr zu empfehlen...riesige, saubere Zimmer, super nettes Personal, Pool, Restaurant und einen phantastischen Ausblick über San José und Alajuela. Nachdem wir uns etwas "sortiert" hatten, fuhren wir zum botanischen Garten Else Kienzler, der für einen Nachmittagsbesuch zu empfehlen ist (wenn man Pflanzenliebhaber ist), sonst wäre der Vulkan Poas zu empfehlen, der ganz in der Nähe liegt. Fazit Hotel: sehr zu empfehlen für Ruhesuchende, ohne HalliGalli ; Essen: in Ordnung

2.Tag: Wir reservierten direkt für unseren letzten Tag in Costa Rica nochmals Zimmer im Hotel und fuhren los Richtung Süden. Unser nächstes Ziel war San Gerado de Dota. Dieses Örtchen liegt auf 2.200 m in den Bergen. Als Unterkunft hatten wir die Trogon-Lodge gewählt, die wir schon von einem vorhergehenden Urlaub kannten. Die Anfahrt zur Lodge ist etwas beschwerlich, da es nur eine schmale Straße/Piste gibt, mit Steigungen/Gefälle bei denen man ins Schwitzen kommt. Doch als wir die Dächer der Hütten im Tal sahen, hatten wir ein wenig das Gefühl nach Hause zu kommen, was in der Lodge selber durch die netten Leute verstärkt wurde. In der Lodge hat man viele Möglichkeiten für Unternehmungen. So gibt es viele Wanderwege u.a. zu Wasserfällen (keine spektakulären aber im dichten Wald, mit Orchideen und Bromelien). Man kann Reiten, Canopy machen oder eine Quetzalwanderung unternehmen. Die Zimmer sind sehr rustikal, aber super gemütlich eingerichtet. Alle haben einen Gaskamin, welcher auch nachts absolut notwendig ist, denn auf dieser Höhe wird es abends sehr kühl (zu unserer Zeit 10°C). Es gibt ein Restaurant und eine große gemütliche Bar, in der ein Kaminofen wohlige Wärme spendet. Dort spielten wir nach einer Wanderung zu den Wasserfällen eine Runde Billard und genossen einen leckeren Mojito auf den bequemen Sofas, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

3.Tag: An diesem Tag fuhren wir zum Cerro de la Muerte/Cerro de Buena Vista. Wir hofften vielleicht dieses Mal Glück mit dem Wetter zu haben und beide Ozeane sehen zu können. Denn bei klarer Sicht kann man den Atlantik und den Pazifik sehen. Doch oben angekommen erwarteten uns Wind, Nieselregen und Temperaturen unter 10°C...wie das so eben in den Wolken ist! Dies hielt uns aber nicht davon ab zu wandern. Anschließend fuhren wir zur Lodge zurück und wanderten dort noch etwas. Als wir nach dem Abendessen in unsere Hütte zurück kamen, wartete eine schöne Überraschung auf uns...jeder hatte eine heiße Wärmflasche im Bett und Schokolade auf dem Nachtschrank. Fazit Lodge: urig, gemühlich, mit Personal, das auch dem Aufenthalt von wenig Touristen Wertschätzung und Achtung entgegen bringt ; Essen: 3 Gänge, völlig in Ordnung - lecker; Quetzal-sicheres Gebiet (schon bei unserem 1. Aufenthalt vor 4 Jahren konnten wir Quetzale beobachten, was aber wahrscheinlich ohne Guide nicht möglich ist)

4.Tag: Es ging ganz früh los (5.30 Uhr), denn wir hatten die Quetzalwanderung gebucht. Nach einen Kaffee bei Sonnenaufgang fuhren wir los. Der Guide der Lodge wusste genau wo er zu suchen hatte und das war nicht im dichten Urwald! Deshalb sahen wir 3 Quetzale an diesem Morgen und dies direkt am Straßenrand. Nach dem Frühstück brachen wir auf. Wir fuhren weiter in den Süden, denn unser Hauptziel war ja die Osa-Halbinsel. Die nächste Unterkunft war die Esquinas Rainforest Lodge in La Gamba. Die Fahrt dauerte ewig, denn die Höchstgeschwindigkeit in Costa Rica beträgt 80 km/h. Diese Lodge ist klein und man sollte früzeitig reservieren. Sie liegt mitten im Regenwald und wie der Name schon sagt...Regenwald...kamen wir auch bei strömenden Regen an. Den Rest des Tages war nichts mehr zu machen, denn es regnete ununterbrochen. Deshalb erkundeten wir das Gelände der Lodge, die ebenfalls über sehr viele Wanderwege verschiedenster Längen verfügt. Es werden auch viele Exkursionen angeboten: reiten, Fahrrad, wandern, Kanu, oder Kombinationen aus allen. Wir buchten für den nächsten Tag eine Mangroventour.

5.Tag: Die Mangroventour war angesagt. Und das war vielleicht die Tour, die wir uns vielleicht hätten sparen können. Da wir Mangrovengebiete schon oft durchforstet hatten, gab es hier nicht viel für uns zu entdecken. Das spektakulärste war wohl eine Kuh die ins Wasser gefallen war und nicht wieder an Land kam. Sonst sahen wir die "üblichen Verdächtigen" : viele Vögel (Pelikane, Fischadler, Karakaras, Fregattvögel,usw.) Kugelfische, Krabben, Schnecken, Waschbären, Leguane und ein Krokodil, das voller Hektik im Wasser verschwand.Nach einem Picknick am Strand fuhren wir zur Lodge zurück, wo es pünktlich gegen 15.00 Uhr anfing zu regnen. Wir entspannten im Schaukelstuhl auf der Terasse und nutzten den Pool im Regen!

6.Tag: Für diesen Tag hatten wir eine Reittour zu einem Wasserfall gebucht. Diese war ganz o.k. Wir ritten erst an der Straße entlang durch La Gamba, bis wir in ein Flußbett abbogen und durch das Flußbett bis zum Wasserfall ritten. Der Wasserfall lag mitten im Urwald und es machte Spaß die vielen unterschiedlichen Fische am Rand zu beobachten, die hier in den heimischen Aquarien herum schwimmen.Gegen Mittag kamen wir wieder in die Lodge. Da es ausnahmsweise mal nicht so früh regnete brachen wir noch zu einer Wanderung auf, die uns zu einem anderen Wasserfall führte. Das Gelände um die Lodge ist ziemlich hügelig, so dass man sich vorher überlegen sollte welchen Weg man nimmt, denn die Wege sind nicht befestigt und durch den Regen rutschig. Am Abend machten wir noch die Froschtour mit, die einmal quer durch den Garten der Lodge führte. Zu Beginn schauten wir sparsam aus der Wäsche...nur durch den Garten???...doch in dieser 1 1/2 Stunde sahen wir 10 verschiedene Arten von Fröschen (auch den grünen Rotaugenfrosch), 2 Schlangen, den Hauskaiman mit Nachwuchs und eine Vogelspinne. Fazit: Lodge: gemütlich, weitläufig; Essen: gewöhnungsbedürftig, für unseren Gaumen nicht immer lecker, aber immer frisch und zum größten Teil aus dem eigenen Anbau gekocht; absolut empfehlenswert: die Froschtour

7.Tag:Aufbruch Richtung Sierpe, dem Ausgangspunkt zum Corcovado-Nationapark. Wir hatten die Suidal-Lodge ausgewählt, welche unsere Meinungen spaltete. Die Suidal-Lodge ist sehr klein mit nur 3 Cabanas. Diese sind ganz einfach eingerichtet, Fledermäuse leben unter dem Dach, Leguane suchen bei Regen ebenfalls Deckung, Wanderameisen halten alles sauber, Spinnen sind viele anzutreffen und nachts kann auch schon mal eine Maus mit großen Kulleraugen durch die Hütte huschen. Bewacht wird das ganze Gelände von 2 großen Hunden, die zu Schmuserunden auf die Terasse kommen (obwohl sie striktes Verbot von Carlos, dem Manager der Lodge, haben...Carlos streicht und lackiert jedes Jahr die Holzböden...lassen sich Hola und Canela nicht davon abhalten doch mal vorbei zu schauen) Wählt man diese Lodge muss man sich auf ganz einfachen Standard einrichten und eine WG mit den Tierchen eingehen. Ich fand das ganze nicht dramatisch, da wir bewusst auf klein und familär gesetzt hatten. Und mit Carlos als Manager und Koch der Lodge sind diese Mitbewohner nebensächlich. Carlos organisierte uns mal eben in Hand umdrehen unsere Exkursion in den Corcovado-NP. Er erklärte uns idiotensicher den ganzen Ablauf und kochte nebenbei ein Abendessen, wie man es nicht mal im 5-Sterne-Gourmet-Tempel findet. Fazit: ganz einfacher Standard, eher nicht für Familien mit Kindern, frühzeitig reservieren; Essen: das beste Essen, was wir jeh in Costa Rica gegessen haben! Übernachtungen in Corcovado frühzeitig organisieren, da nur begrenzte Schlafplätze verfügbar sind, Guide und Verpflegung mit buchen, vor Ort kann nichts gekauft werden; Schlafsäcke einpacken, weil es nur alte Gummimatratzen in Etagenbetten ohne Bettzeug gibt;

8.Tag/9.Tag: Corcovado-NP...Von Sierpe fuhren wir mit dem Schnellboot ca. 2 Stunden zur Station La Sirena. Wir sprangen vom Boot direkt ins Wasser und liefen mit unserem Guide Fernando zur Station. Alleine auf diesem Weg von ca. 1km sahen wir schon 2 Affenarten und viele Vögel. Unsere ganzen Erlebnisse aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Zusammenfassend können wir nur sagen, dass der Corcovado-NP einmalig ist. Die Übernachtung brachte uns alle an unsere Grenzen, da die Zimmer sehr einfach, verstaubt und hellhörig sind. Es gibt Gemeinschaftsduschen und WC's,Waschbecken, bei denen sich die Wasserhähne um die eigene Achse drehen, Fliesen von den Wänden gefallen sind und es keine Spiegel gibt. 20.00 Uhr wird der Strom abgestellt und dann ist wirklich zappenduster, deshalb sind Taschenlampen unverzichtbar. Das Essen ist aber sehr lecker, es wird immer frisch gekocht. Trotz dieser mehr als einfachen Unterkunft (8 Dollar pro Schlafplatz) lohnt es sich die Zähne zusammen zu beißen und eine Nacht durchzuhalten. Man wird wirklich mit der Natur und von der Natur dafür belohnt. Fernando unser Guide zeigte uns so viele Tiere, erklärte vieles und wanderte mit uns kreuz und quer durch den NP. Ohne ihn hätten wir wahrscheinlich nicht mal die Hälfte gesehen. Wir sahen alle 4 Affenarten, Nasenbären, Krokodile, beide Arten Pekaris, Vögel in allen Größen und Farben (4 Trogonarten,Tukane, Aras!) Faultiere ,Fledermäuse in Helikonienblättern, Tapire und Bullenhaie. Die Küste des Nationalparkes ist atemberaubend und ich hatte das Gefühl in der vergessenen Welt angekommen zu sein. Je nach Ebbe oder Flut reichen die Palmen bis an das Wasser, Flüsse münden ins Meer, auf den Sandbänken sonnen sich morgens die Krokodile und ringsherum die Stimmen des Dschungels. Dieser Ausflug wird unvergesslich bleiben und als wir am späten Nachmittag des nächsten Tages wieder in Sierpe eintrafen, waren wir trotz der Strapatzen glücklich und entspannt. Wir verabschiedeten uns von Fernando, dem wir für seine Mühen sehr dankbar waren. Trotz seines jungen Alters, hatte er sehr viel Erfahrung und ein großes Wissen über den NP. Es war beeindruckend mit welcher Fazination er die Tiere beobachtet, welche Achtung er auch den kleinsten Lebewesen entgegen bringt und in welche Aufregung er verfällt ,wenn die Bullenhaie in den Fluss zurück schwimmen, Pekaris den Weg kreuzen oder die Affen Warnschreie ausstoßen. Am Abend trafen wir wieder bei Carlos in der Suidal-Lodge ein, der uns schon erwartete. Carlos hatte ein Abendessen gezaubert, das wahre Begeisterungsstürme auslöste. Bei einem kalten Bier erzählten wir noch ein Weilchen mit Carlos, doch dann siegte die Müdigkeit, denn der Morgen hatte schließlich 5.00 Uhr begonnen. (aber der Sonnenaufgang über dem Meer im NP war es wert!)

10.Tag: Wir verabschiedten uns herzlich von Carlos, der mit seiner unkomplizierten und offen Art uns ebenfalls immer in Erinnerung bleiben wird. Canela und Hola begleiteten uns zum Auto und wir fuhren Richtung Quepos. Unser Plan war entlang der Küste zu fahren und uns hinter Parrita in die Berge zu schlagen, um dort im Hotel Paraíso Carlisa ein wenig Luxus zu genießen. Geplant - getan ... Über das Hotel gibt es absolut nichts negatives zu berichten, aber wir hatten ein wenig das Gefühl, dass der "Laden" etwas in die Jahre gekommen war, oder das Sparprogramm durch die Nebensaison gefahren wurde. Es gab keine Kaffee im Zimmer trotz Maschine, die Minibar war leer, die Speisekarte gekürzt...egal, das Personal war sehr zuvorkommend, hat bei allen Fragen sofort geholfen und ließ keine Wünsche offen, die erfüllbar waren. Die Zimmer waren riesengroß und sehr komfortabel/luxeriös ausgestattet...kurz gesagt: wir fühlten uns sehr wohl. Das Hotel hat einen eigenen botanischen Garten, Wanderwege durch einen Waldgürtel, der sich von der Küste bis in die Berge zieht. So kommt es, dass auch hier eine Vielzahl von Tieren zu beobachten ist. Kapuzineraffen holen sich direkt vor der Zimmertür Orangen aus den Orangenbäumen, Leguane wandern am Pool umher, Aras lärmen in den Bäumen, Rehe laufen über die Wege und insgesamt 4 Faultiere leben in den Bäumen unmittelbar am Hotel. Eine Besonderheit ist auch, dass das Hotel mit einer Organisation zusammenarbeitet, die verwaiste, verletzte oder kranke Tiere aufnimmt, gesund pflegt und wieder auswildert. Wenn man auf einen Tierpfleger trifft, erklärt und erzählt dieser gerne die Geschichten seiner Schützlinge. Zu unserer Zeit waren gerade 2 Waschbärbabys, ein Brüllaffe, ein Wickelbärkind und Agutis in Pflege. Auch hier fiel uns wieder auf, wieviel Achtung und Zuneigung den Tieren/ der Natur entgegen gebracht wird. Ich glaube, dass ist auch einer der Gründe, warum wir dieses Land und seine Menschen so mögen. Kommt man mit den Menschen in Kontakt, kann man immer wieder feststellen wie wichtig ihnen die Natur ist und welche Wertschätzung dieser entgegen gebracht wird. Die Leute sind alle freundlich und hilfsbereit, und dies gilt nicht nur für die Hotelangestellten. Egal wo man anhält und nachfragt, am Gemüsestand am Straßenrand, im Tante-Emma-Laden oder in der Post, es wird immer geholfen.

11.Tag: Diesen Tag verbrachten wir entspannt im Hotel. Wir wanderten durch das weitläufige Gelände, in dessen Nähe es auch 2 Wasserfällen gibt, und beobachteten die Tiere. Fazit: ein Hotel, das für einen entspannten Kurzbesuch empfehlenswert ist, auf kleinem Gelände viele Tiere = Oas ; Essen: ok, nach Carlos eher 08-15

12.Tag: Die letzte Etappe unserer Reise stand bevor. Wir hatten ganz kurzfristig und spontan beschlossen noch einmal zum Vulkan Arenal zu fahren. Unterwegs hielten wir wieder am Rio Tarcoles um nach den Krokodilen zu schauen. Leider wird es dort immer touristischer, deshalb schossen wir schnell ein paar Fotos und fuhren direkt weiterDa dies eine sehr lange Fahrstrecke war, kamen wir am späten Nachmittag im Hotel Arenal Paraíso an. Diese Anlage ist sehr groß, verfügt über einen Spa-Bereich und ein Thermalbad. Die 12 Becken des Thermalbades werden durch eine heiße Quelle gespeist. Die Zimmer sind kleine Hütten und vom Standard her ok, alle haben den Blick auf die zuletzt aktive Seite des Vulkanes. Da wir erst in der Dämmerung ankamen, verbrachten wir den Rest des Tages in den heißen Becken, was auch seinen Reiz hatte...

13.Tag: Wir fuhren zum Nationalpark des Vulkanes. Dort wanderten wir zu den Lavaströmen. Dieser Nationalpark hat uns sehr gefallen, denn auf einem kleinen Gebiet sind sehr viele Vegetationsformen zu bewandern. Die Wanderung beginnt durch ca.3m hohes Pampasgras, dann geht es über ein Lavafeld, von dem man einen tollen Ausblick über den Arenalsee hat und anschließend wandert man durch den Regenwald. Es gibt viele Orchideen zu bestaunen und es gibt einen Helikoniengarten am Eingang des Nationalparkes. Den Rest des Tages entspannten wir in den heißen Becken des Hotels. An beiden Abenden hofften wir die glühenden Lavaströme des Arenals bewundern zu können, aber hätten wir uns mal vorher richtig informiert, hätten wir auch festgestellt, dass der Vulkan 2010 zum letzten mal aktiv war und jetzt gerade eine Ruhepause einlegt. Ja, so ist das eben mit spontanen Entscheidungen und Halbwissen...aber trotzdem haben wir diese Entscheidung nicht bereut, denn diese Region ist auch sehr schön. Fazit: das Hotel war sehr schön, unterscheidet sich wahrscheinlich aber nicht so viel von den Anderen auf dieser Seite des Vulkanes (waren vor ein paar Jahren in einem Nachbarhotel, das sehr sehr ähnlich war!); durch die Größe war es sehr anonym; Essen: können wir nicht beurteilen, da wir immer nach La Fortuna gefahren sind, um in kleinen einheimischen Lokalen zu essen; absolut empfehlenswert ist ein Bad in einem der vielen Thermalbädern um den Vulkan...tolles Ambiente

14.Tag: Von diesem Tag gibt es nicht all zu viel zu berichten, da wir eine längere Fahrstrecke vor uns hatten. Wir fuhren vormittags in La Fortuna los und kamen am frühen Nachmittag wieder im Hotel Buena Vista in Alajuela an. Dort packten wir endgültig unsere Koffer. Am Abend gönnten wir uns noch einen leckeren Cocktail an der Bar und wir stießen auf einen wunderschönen, einmaligen und unvergesslichen Urlaub an.

Dies war unsere 3. Costa Rica Reise, die 2. als Flexi-Voucher-Tour. Unserer Meinung nach, ist dies die beste Möglichkeit das Land in all seinen Facetten kennen zu lernen. Auch wenn Costa Rica flächenmäßig so groß wie Niedersachsen ist, ist es so groß und vielfältig, dass es unmöglich ist alles in einem Urlaub zu bereisen...es sei denn man ist zeitunabhängig unterwegs. Gute Planung und eine grobe Vorauswahl der Sehenswürdigkeiten sind zeitsparend und von großem Vorteil, denn einige Gebiete, gerade im Süden, sind in der Regenzeit gar nicht oder nur schwer erreichbar oder befahrbar. Ein weiterer Zeitfresser ist, wie schon erwähnt, das Tempolimit, welches aber auf jeden Fall sinnvoll ist, wenn man die Straßen sieht. Auch wenn wir viel Zeit im Auto verbracht haben, ärgern wir uns doch keine Minute darüber...es war jede Minute wert...eben Pura Vida!

Mit lieben Grüßen Familie Meyer

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