Reisebericht Ecuador: Durch die Anden bis Galapagos

Unsere vier Kunden lernten im März/April 2012 Ecuador kennen. Von Quito reisten Sie entlang der "Straße der Vulkane" bis nach Cuenca, dann ins Küstentiefland nach Guayaquil und verbrachten anschließend eine Woche beim Galapagos Inselhüpfen auf der Isla Santa Cruz und der Isla Isabela. Sie übernachteten in gehobenen Hotels und waren mit einem Privatguide unterwegs.
Hier berichten Sie von Ihren Eindrücken und Erlebnissen:


Guten Morgen Frau Ramos,
 
vielen Dank der Nachfrage wie uns unser Urlaub gefallen hat. Gerne schildern wir Ihnen unsere Eindrücke / Erfahrungen unserer Reise.
 
Leider hatten wir mit dem Wetter nicht allzu großes Glück (heftige Regenschauer), was uns auf der Rundreise in Ecuador nicht so sehr gestört hat, jedoch die Transfers auf Galapagos doch schon sehr erschwert hat. Daher würden wir empfehlen etwas später nach Ecuador zu reisen um die Regenzeit zu vermeiden.
 
Die Rundreise in Ecuador (Festland) war sicherlich auch durch unsere nette, charmante und allwissende Reiseleiterin "Pamela Dumet" und unserem Fahrer "Angel" ein Highlight. Ein dickes Lob für diese professionelle Reiseleitung und den sehr guten Fahrer.
 
Unten aufgeführt erhalten Sie stichpunktartig einige Anmerkungen zu unseren Stationen:
 
Quito, Hotel Anahi:
Sehr schönes stylisches, zentral gelegenes Hotel mit sehr nettem und guten Service und tollem Essen. Empfehlenswert.
 
Hotel Termas de Papallacta:
Sehr schöne Anlage, einfache Unterkunft (Art Blockhütte), das Badezimmer sehr spartanisch und muffig, jedoch entschädigen die heißen Quellen vor der Tür. Der Service im Hotel war sehr gut, das Frühstück war sehr einfach.
Empfehlenswert.
 
Hacienda Leito:
Mit allem Komfort, individueller sehr netter Service mit tollem Essen sowie Frühstück. Hervorzuheben ist hier der offene Kamin im Zimmer sowie die heißen Wärmflaschen im Bett. Ist etwas abgelegen, daher sollte man auch das Essen hier planen, was wie bereits erwähnt sehr gut ist. Empfehlenswert.

Riobamba, Hacienda Abraspungo:
Tolle Hacienda mit tollen Zimmern, super Service sowie super Essen, wunderschöne Gartenanlage und Terrasse. Der Besitzer selbst kümmert sich um seine Gäste und steht für Fragen zur Verfügung.
Sehr empfehlenswert.
 
Zugfahrt "Teufelsnase":
Etwas enttäuschend, insbesondere die mehrmalige Kontrolle der Tickets auf dem Berg nervt. Nach den Eindrücken durch Internet, TV und Dokumentationen verspricht man sich mehr... ist wie eine Zugfahrt in unseren Alpen die zweimal die Richtung wechselt. Die Mitfahrt auf dem Dach ist nicht mehr erlaubt.
Bedingt bis nicht mehr empfehlenswert.
 
Die Inka Ruinen Ingapirca sind OK, allerdings nicht mit denen in Peru zu vergleichen.
Für Reisende, die bereits in Peru waren nur bedingt empfehlenswert.
 
Cuenca, Hotel Santa Lucia:
Schönes, zentral gelegenes altes Hotel... die Zimmer im 1. Stock sind sehr schön und groß. Wir hatten die "Abstellkammern" im 2. Stock (Dachmansarde) bekommen. Die Zimmer und Betten waren sehr klein und muffig. Das Frühstücksbuffet war sehr ausgiebig und gut.
Empfehlenswert, wenn die Zimmer im 1. OG vergeben werden.
Cuenca, ist eine sehr schöne Stadt.
 
Guayaquil, nette Stadt mit kleinem Park im Zentrum direkt vor dem Hotel, mit vielen Leguanen, die dort auch die Attraktion sind. Weiterhin ist die Uferpromenade mit dem Einkaufszentrum zu empfehlen. Zusätzlich gibt es einen sehr interessanten Markt auch unmittelbar am Einkaufszentrum.
 
Guayaquil, Hotel Continental:
Ein sauberes nicht abgewohntes top gepflegtes Hotel (hatten wir nicht so schön erwartet), optimal für unsere Bedürfnisse, Essen und Frühstück sehr gut, ebenso der Service. Auch der late check out (15 Uhr) war kein Problem. Speziell zu empfehlen ist das Lokal im ersten OG.
Empfehlenswert.
 
Galapagos:
 
Leider hat es bei allen Transfers heftigst geregnet, was unseren Koffern und unseren Klamotten nicht unbedingt gut getan hat :(. Auch war der Empfang durch die örtliche Reiseleitung nicht optimal, man hätte uns hier evtl. schon einmal auf die stürmische Überfahrt auf die Insel Isabella hinweisen können, bzw. uns ein paar Tipps für eine einigermaßen trockene Überfahrt geben können.
Auch bei den übrigen Aktivitäten fühlten wir uns von der Reiseleiterin "Veronika" sehr allein gelassen (kein Vergleich zu Pamela Dumet!).
 
Wir sind mit einem "Schnellboot", welches für ca. 16 Pax ausgelegt war, mit 25 Pax und zwei Kindern bei stürmischer See auf die Insel Isabella gefahren. Alle Passagiere, die zum Teil stehen mussten waren klitschnass, keiner der Schiffsboys oder der Kapitän fühlte sich für den Zustand der Gäste zuständig/verantwortlich (was wir später sehr wohl positiv erlebten> Ausflug Floreana), auch die Persenning wurde nicht runtergelassen, so dass wir versucht haben uns selbst notdürftig gegen den Regen und das Salzwasser zu schützen. (Die Überfahrt dauerte ca. 3 Std. statt 2 Std. Planung)
 
Isla Isabela, Hotel Iguana Crossing:
Tolles, stylisches Hotel, direkt an einem Biotop, das die Iguanas (Leguane) "bewohnen". Der Service lies anfangs zu wünschen übrig... Eingangstür versperrt, kein Early-Bird Frühstück trotz Bestellung. Erst als der Manager anwesend war, klappte alles super. Gutes Frühstück, schade ist, dass man im Hotel abends nur auf Bestellung ein Menü für USD 42,00 bestellen kann und ist so gezwungen außer Haus zu essen. Im Ort gibt es jedoch einige lokale die auch sehr gut zu Fuß erreichbar sind (wenn es nicht regnet ;) ).
Empfehlenswert. Vermutlich das schönste Hotel am Ort (soweit wir dies sehen konnten).
 
Ausflug auf den Vulkan Sierra Negra:
Ca. 5,5 Std. Fußmarsch (in der Beschreibung war ein Teil mit Pferd vorgesehen) war für uns kein Problem, falls man jedoch schlecht zu Fuß ist, so ist dieser Ausflug nicht zu empfehlen. Der Guide legte ein gutes Tempo vor, daher ist gutes Schuhwerk ein absolutes Muss. Absolut sehenswert.
 
Isla Santa Cruz, Hotel Finch Bay:
Schönes Hotel, auf der anderen Seite der Bucht. Daher ist für eine Stadtbesichtigung immer die 5 Minütige Bootsfahrt erforderlich. Das Hotel liegt ca. 660m (hügelig) vom Bootssteg entfernt (Gepäckträger unbedingt erforderlich). Auch hier hat es bei Ankunft im Hotel heftig geregnet. Wein, Essen sowie Frühstück sehr gut. Ebenso der Service.
Empfehlenswert.
 
Tagesausflug Insel Floreana:
Schöner Ausflug,  Bootstransfer, Personal & Guide Edwin ganz toll, sehr bemüht, auch der Schnorchelausflug am Nachmittag war sehr schön. Empfehlenswert.
 
Auch ist die Anreise zu den Galapagos Inseln (und dazwischen) sehr aufwendig und zeitintensiv. Die Fahrzeit zwischen den Inseln beträgt in der Regel so ca. 2-3 Std. und je nach Witterung nicht unbedingt angenehm (Nass sowie Reiseübelkeit, d.h. viele Mitreisende haben sich übergeben müssen). Der Transfer vom Flughafen auf die Insel Santa Cruz ist mit Gepäck nicht einfach. (aus dem Flughafengebäude in den Flughafenbus, vom Flughafenbus auf das Fährboot, vom Fährboot ins Taxi und dann mit dem Taxi ca. ¾ Std. zum eigentlichen Hafen.
 
Leider hat uns unser Fahrer am Abreisetag von der Insel Santa Cruz vergessen am Hafen abzuholen, so dass wir gezwungen waren ein Taxi zur Fähre / Flughafen zu nehmen. Wir haben dies vor Ort telefonisch mit der Agentur abgeklärt und bitten um Erstattung.
Die Reiseleiterin hätte sich aus unserer Sicht auch darum kümmern müssen. Interessanterweise haben wir sie (Veronika) dann am Flughafen getroffen. Sie hat dann begonnen zu telefonieren, konnte aber auch niemanden erreichen und uns daher keine Info über den Verbleib des Fahrers geben.
 
Anzuraten ist eine gute Regenbekleidung, bzw. wasserdichte Taschen/Koffer sowie Mückenschutz und Reiseübelkeitstabletten mitzunehmen. Die Straße der Vulkane (Quito bis Cuenca / Panamericana) ist absolut sehenswert.
 
Alles in Allem ein sehr schöner und interessanter Urlaub, jedoch auch beschwerlich, was sicherlich mit den extremen Klimaschwankungen zu tun hat.
 
 
Herzliche Grüsse aus München
 

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