Alta Verapaz

Lanquín und Semuc Champey

Die Gegend um Lanquín ist eine eindrucksvolle Kegelkarstlandschaft, die durch ihre vielen runden Hügel, von weitem wie das Auenland aus Herr der Ringe aussieht. Die Landschaft ist das Ergebnis intensivster Lösungsvorgänge im Karbonatgestein. Leider leidet auch dieser Naturraum unter der illegalen Brandrohdung.  Die Böden sind fruchtbar und die Region ist durch eine ausgeprägte Fincawirtschaft geprägt, die u.a. Kaffee, Kardamon und Kakao anbauen.

Die Grutas de Lanquín sind ein weit verzweigtes Höhlensystem von fast 100 km Länge. Aus ihnen rauscht der Río Lanquín hervor, welcher in ein türkisfarbenes Becken fließt und sich durch die dichte Vegetation bis hin in den Westen schlängelt und im Río Cahabón mündet.

Betritt man die Höhlen durch den Eingang erwarten ein bis zu 50 m hohe Dome. Bizarre Tropfsteine mit ungemeiner Interpretationsfreiheit verleihen den Hallen ein unwirkliches Aussehen. Die Begehung ist nicht ganz ungefährlich, denn es geht rauf und runter und die Stufen sind sehr klitschig. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, besonders beim Sonnenuntergang wenn Hunderte von Fledermäusen die Höhle verlassen. 

Semuc Champey

9 km südlich von Lanquin befindet sich das nächste Naturwunder: die natürliche Kalkbrücke von Semuc Champey, die auf 300 m Länge vom Río Cahabón unterspült wurde. Auf ihr haben sich sechs Terrassen heraus gebildet, in deren klaren türkisblauen Wasser man ein tolles Bad nehmen kann. Die Vegetation rund um die Becken ist außergewöhnlich üppig und wunderschön.

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