Das Zentrale Hochland

Südlich der Hauptstadt beginnt die Sierra Madre mit ihren fruchtbaren Böden. Produziert werden hier hauptsächlich Marktfrüchte für die nahegelegene Metropole und den Export. Das milde Frühlingsklima begünstigt aber auch den Anbau von Kaffee, Gemüse und Blumen. Die Kolonialstadt Antigua lockt ihre Besucher mit einer tollen Mischung aus alter Mayakultur, kolonialem Erbe und modernen Einflüssen. Nach Antigua ist der malerische Atitlán See das beliebteste Reiseziel einer Guatemala Rundreise.


Antigua

Antigua

Am Fuß des Vulkans Agua liegt die schöne Kolonialstadt Antigua. Sie ist die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Guatemala. Antigua hat sich viel von der Atmosphäre aus dieser Zeit erhalten - sie wirkt wie ein lebendiges Museum. Seit 1997 gehört die Altstadt auch zu dem Weltkulturerbe der UNESCO. Antigua ist ein Muss auf jeder Guatemala Rundreise. Keine andere Stadt im Land weist dieses koloniale Ambiente auf. Antigua ist daher ein beliebtes Ausflugsziel für internationale Gäste. Wie Pilze schießen schicke Restaurant und Szene Bars aus dem Boden. Keine Stadt des Landes ist so gepflegt und touristisch.

Antigua

Das Stadtbild war und ist geprägt von zahlreichen Kirchen, Klöstern und Konventen. In dem verheerenden Erdbeben von 1773 wurden jedoch viele von ihnen zerstört. Diese Ruinen üben jedoch einen ungeheuren Charme auf die Besucher aus. Noch immer kann man anhand der Größe der Überreste erahnen, wie stark die Macht der damals herrschenden Orden gewesen sein muss.

Eines der Wahrzeichen Antiguas gehört zu dem 1609 von vier Concepción-Nonnen gegründetem Kovent Santa Catalina Virgen y Matír. Der 1833 restaurierte Bogen "El Arco" überspannt noch heute die 5. Avenida Norte. Der Gang erlaubte den Nonnen damals die Straße zu überqueren, ohne gesehen zu werden.


Pacaya Vulkan

Die Vulkane

Das Landschaftsbild um Antigua herum ist von Vulkanen geprägt. Die kleine Ortschaft Santa María de Jesús (auf 2050 m gelegen) ist der Ausgangspunkt für die Besteigung des Vulkans Agua. Er ist 3766 m hoch und sein Krater hat einen Durchmesser von 150 m und eine max. Tiefe von 130 m. Lava und Asche legen sich wie Zwiebelschalen übereinander.

Westlich von Antigua liegt der Vulkan Acatenango. Sein südlicher Zentralgipfel liegt auf 3976 m und er ist der dritthöchste Vulkan Guatemalas. Zusammen mit seinem Zwilling, dem Volcán de Fuego, bilden sie den Vulkankomplex La Horqueta.

Nicht weit von Antigua und Guatemala City entfernt liegt der Vulkan Pacaya. Er gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. So musste im Mai 2010 der internationale Flughafen von Guatemala City aufgrund der heftigen Eruptionen für ein paar Tage geschlossen werden.  

Grundsätzlich ist eine Tour zum Pacaya sehr lohneswert. Die Tour dauert ca. 3 h. Der Aufstieg erfordert etwas Mühe und man spürt schon die Höhenlage. Die letzten 150 Meter Höhendifferenz bis zum alten Krater legt man über erloschene Asche und Schlacke zurück. Gutes Schuhwerk ist also unabdingbar. Grundsätzlich gilt für alle Vulkan-Touren: immer mit Bergführer und nicht alleine unterwegs sein.


Atitlan See

Der Atitlán See

Nicht weit von Antigua entfernt liegt der malerische Atitlán See. Der See ist von Vulkanen umgeben und befindet sich auf einer Höhe von 1560 m über NN. Der See ist blau, kalt und tief. Die drei Vulkane Tolimán, Atitlán und San Pedro sehen aus wie gemalt und das Ufer wird von beschaulichen Indígenadörfern geziert. Es mag übertrieben klingen, aber der Atitlán See gehört zu den schönsten Seen der Welt. Denn kein See in Mittelamerika vereint dieses Zusammenspiel aus Naturschönheit und Kulturerbe so gut wie er.

Seine Entstehung verdankt der See der vulkanischen Tätigkeiten vor ca. 850.000 Jahren. Das Seebecken, heute 130 km² groß , liegt in einem Krater, der durch eine mächtige Vulkanexplosion entstand. Nach und nach füllte sich das Tal mit Wasser, da es keinen natürlichen Abfluss gab.

Webarbeiten Guatemala

Panajachel ist der bekannteste Touristenpunkt am See. Am Wochenende sind hier zahlreiche Hauptstädter unterwegs. Es lässt sich darüber streiten, ob man diesen Rummel mag. Klar ist aber, dass "Pana" ein tolles Angebot an Restaurants und Kneipen mit internationaler Küche vorweist. Das liegt daran, dass viele Europäer und Amerikaner, die einmal dagewesen sind, nicht mehr so schnell weg wollten und ihre eigene Bar eröffneten. Mit dem bunten Treiben auf der Straße und den vielen jungen, internationalen Gästen ist Pana ein beliebter Travellertreff, der die Gefahr des "Hängenbleibens" in sich birgt.

Pana ist ein Shoppingparadies für Textilien und Schmuck. Auf der Straße hängen Huipiles, Teppiche, Decken und Tücher. Das alles zusammen ergibt ein umwerfend buntes Bild aus leuchtenden Farben und Mustern.


Rund um den See

Der See wird von kleinen Ortschaften gesäumt. Die wichtigsten Orte sind über eine Straße miteinander verbunden, aber die Kleinsten unter ihnen sind nur mit dem Boot (lancha) zu erreichen. Die Bootsfahrt ist vorzuziehen. Dann sieht man vom Wasser aus die Bootsstege, die üppige Ufervegetation, kleine gepflegte Ferienhäuser und man ist den imposanten Vulkanen ganz nah.

Semana Santa

Von Panajachel aus fahren alle 30 Min. Boote nach Santiago Atitlán, dem größten und bedeutendsten Tzutuhildorf am See. Santiago Atitlán wurde von Franziskanern gegründet. Die Größe der Kirche zeigt, wie einflussreich das Wirken der Missionare war. Das religiöse Leben spielt in Santiago Atitlán eine besonders große Rolle zur Semana Santa (Ostern). Dann spielen die Atitecos - ganz wie in Antigua und in der Hauptstadt - die Kreuzigungsgeschichte nach. Das Spektakel wird von Prozessionen, Messen, bunt geschmückten Straßenzügen und viel Weihrauch begleitet. Eine weitere große Rolle spielt Maximón. Er gehört zu den berühmten "Komischen Heiligen" in Guatemala. Zigarette rauchend, mit Hut und Sonnenbrille, wird diese Vogelscheuen ähnliche Holzpuppe zu Ostern durch die Ortschaft getragen.

Vulkan San Pedro am Atitlan See

Die Ortschaft San Pedro La Laguna, am Fuße des San Pedro Vulkans, entwickelt sich neben Panajachel immer mehr zum Travellerspot. Hier gibt es kleine Bars mit Seeblick, Sprachschulen und viele junge Rucksackreisende. Berühmt sind die Maler aus San La Laguna und Santiago, deren Malerei in ganz Guatemala verkauft wird.

Besuchenswert ist auch die kleine Ortschaft San Marcos La Laguna. Hier gibt es viele Yoga und Meditationszentren. Viele Europäer haben sich hier eine neue Wahlheimat aufgebaut. Sie leben friedlich mit den einheimischen Indígenas auf diesem wunderschönen Stückchen Erde zusammen. Wem der Rummel in Panajachel zu viel wird, kann sich hier in diesen kleinen Ortschaften rund um den See super gut erholen und entspannen.

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