Das Amazonastiefland Perus

Kolibri Nationalpark Pacaya-Samiria Iquitos Peru

Iquitos

Die peruanische Stadt Iquitos ist - trotz ihrer Größe und ihrer Einwohnerzahl von ca. 400.000 Personen - nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen. Sie liegt inmitten des Regenwaldes an der Mündung des Río Itaya in den Amazonas. Aufgrund der Lage und des schwankenden Wasserstandes des Amazonas erinnert der Stadtteil Belén mit seinen Pfahlbauten und Wasserstraßen an Venedig. Die Breite des Flusses kann zwischen 2 und 4 km variieren. Ende des 19. Jahrhunderts wuchs Iquitos schlagartig durch den Kautschukboom. Heute leben die Bewohner der Stadt vom Erdöl und vom Tourismus.
Iquitos ist ein beliebter Ausgangspunkt für Kreuzfahrten auf dem Amazonas bis nach Brasilien. Aber auch Ausflüge in die Region, zum Beispiel in das Nationalreservat Pacaya-Samiria südwestlich von Iquitos, lohnen sich. Hier befindet sich auch der Canopy Walkway, ein Wegesystem in den Baumkronen des Regenwaldes. Bei Dschungeltouren und Bootstouren lassen sich exotische Spezies, zum Beispiel Flussdelfine und Kaimane, beobachten.


Regenwald Nationalpark Manú Peru

Nationalpark Manú

Im Südosten Perus befindet sich der weltbekannte Parque Nacional Manú. Der Park erstreckt sich vom Bergnebelwald bis zum tiefen Regenwald und weist deshalb die verschiedensten Lebensräume auf. Manú ist das "Zuhause" des Riesenotters, von Kaimanen, Tapiren, Brillenbären, Affenarten, Jaguaren, Pumas und hunderten Vogelarten. Auch die Vielfalt der Pflanzenarten ist erstaunlich. Seit 1987 zählt er zum UNESCO Naturerbe. Von Cuzco kann der Nationalpark per Flugzeug oder per Auto erreicht werden. Das Charterflugzeug landet in dem kleinen Ort Boca Manú. Auf dem Landweg lässt sich hingegen der Wandel der Landschaft wunderbar mitverfolgen. Das letzte Stück auf dem Río Alto Madre de Dios wird mit einem Motorboot zurück gelegt.
Der Nationalpark ist in drei Zonen eingeteilt: Die Zona Cultural ist frei zugänglich und stellt eine "Pufferzone" zum eigentlichen Nationalparkgebiet dar. In die Zona Experimental dürfen nur lizenzierte Veranstalter, die sich an die strengen Vorgaben für den Ökotourismus in der Zone halten, reisen. Hier gibt es nur zwei Lodges oder die Möglichkeit, in Zeltcamps zu übernachten. Auf eigene Faust kann die Zona Experimental nicht erkundet werden. Ein Besuch der Zona Experimental
Die Zona Natural ist den dort lebenden indigenen Völkern sowie Wissenschaftlern, die sich eine  behördliche Genehmigung einholen müssen, vorbehalten. Touristen können dieses Gebiet nicht betreten.


Papageien-Lecke Puerto Maldonado Peru

Puerto Maldonado

Die Urwaldstadt Puerto Maldonado, die auch "Hauptstadt der Biodiversität" genannt wird, liegt ca. 30 Flugminuten von Cusco entfernt. Rund um den Zusammenfluss des Río Madre de Dios und des Río Tambopata ist die Natur üppig und verbirgt exotische Tier- und Pflanzenarten. Nach einer kurzen Bootsfahrt auf dem Río Madre de Dios erreicht man einen guten Startpunkt für eine kleine Wanderung zum Lago Sandoval. Hier zeigen sich auf einer Bootstour früh am Morgen unter Umständen Riesenotter, Reiher, Kormorane, Schlangenhalsvögel und Affen.
Eine Fahrt auf dem Río Tambopata führt in das Nationalreservat Tambopata-Candamo. Forschungen haben ergeben, dass es in dieser Region die größte Artenvielfalt an Vögeln und Schmetterlingen auf der Welt gibt. Außerdem registrierten Wissenschaftler ca. 300 verschiedene Baumarten. Ein Ausflug zu der Papageien-Lecke "Colpa de Guacamayos" lohnt sich. Hier tauchen jeden Tag eine Vielzahl von Aras und Papageien auf, um ihren Bedarf an Mineralsalzen zu decken. Das Farbspiel ist spektakulär! Entlang der Flüsse befinden sich verschiedene komfortable Lodges, die wunderbare Ausgangspunkte für Tierbeobachtungen darstellen.


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