Die Nordküste Perus

Caral Peru

Caral

Wer von Lima aus in Richtung Norden reist, sollte einen Abstecher zu einer der ältesten Städte Amerikas machen. Caral liegt im Supetal und war vermutlich die Hauptstadt der 18 Siedlungen, die Archäologen hier bereits gefunden haben. Die Stadt wird auf ca. 3000 v. Chr. datiert und ist somit mit den Bauten der ersten Hochkulturen in Ägypten oder China vergleichbar. Heute sind noch Stufenpyramiden, Wohngebäude und Speicher sowie verschiedene Plätze erhalten.

Um die Städtchen Huacho, Supe und Barranca an der Küste gibt es ein paar wunderschöne, relativ unberührte Strände.


Trujillo, Chan Chan und die Huacas de Moche

Trujillo gehört zu den schönsten und größten Städten Perus. Nicht nur das angenehme Klima (Trujilo wird auch "Stadt des Frühlings" genannt), sondern auch die wunderschöne koloniale Innenstadt lassen Touristen verweilen. Trujilo gelangte zu Zeiten des Zuckerbooms zu Reichtum - die tollen Kolonialhäuser und riesigen Haciendas zeugen noch heute vom Erfolg der "Zuckerrohrkönige".
Trujilo ist außerdem kulturelles Zentrum des romantischen Tanzes "Marinera". Marinera wird Paarweise getanz, wobei der Mann die Frau mit Verbeugungen und Gesten "umwirbt".

Chan Chan Peru

Nicht weit von Trujillo liegt Chan Chan, die Hauptstadt des Chimú-Reiches des 12. und 13. Jahrhunderts. Chan Chan wurde im 800. Jahrhundert aus ungebrannten Lehmziegeln erbaut und besteht aus 10 Stadtviertel, in deren Mitte jeweils eine Pyramide steht (die Stadt bedeckte in ihrer Blütezeit eine Fläche von ca. 20 qkm und wurden von ca. 100.000 Menschen bewohnt). Die Ziegelmauern wurden mit Lehm verputzt und entweder kunstvoll bemalt oder mit Reliefs versehen. 1986 wurde Chan Chan zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, befindet sich derzeit aber leider auf der "Roten Liste", da es durch Verwitterung bedroht ist.

Relief Huace de la Luna Peru

Im Süden Trujillos liegen außerdem die "Huacas de Moche". Diese Pyramiden stammen aus der Zeit der Kultur der Mochica. Leider haben die riesigen Adobebauten mit der Zeit gelitten, aber zwei große Pyramiden der Moche können noch heute bewundert werden. Die Huaca del Sol ("Sonnenpyramide") und die Huaca de la Luna ("Mondpyramide") bestehen aus Lehmziegeln. Die Sonnenpyramide zählt mit ihrer Höhe von 40 m zu den größten präklumbischen Bauwerken Südamerikas. Die Moche waren ein vergleichsweise kriegerisches Volk, trotzdem fanden Archäologen kunstvolle Keramiken und andere Kunstgegenstände. Auch die Mauern der Pyramiden sind mit Bildern ausgemalt bzw. mit dekorativen Reliefs verziert.


Señor de Sipan Peru

Señor de Sipan bei Chiclayo

Der berühmte "Señor de Sipan" ist direkt an der Küste in dem modernen "Museo Tumbas Reales de Sipán", das sich in Lambayeque befindet, zu sehen. Dabei handelt es sich um die Mumie eines Fürsten der Mochicha-Kultur, die prächtigen Gold- und Silberschmuck trug. Der größte Goldschatz, der je in Amerika gefunden wurde, soll ca. 1700 Jahre alt sein. Der eigentliche Ausgrabungsort der Schätze kann schnell übersehen werden, denn die Gräber sehen wie Erdhügel aus und sind von Zuckerrohrfelder umgeben. Hier lohnt sich eher ein Abstecher in das "Tal der Pyramiden" bei Túcume, wo sich die Ruinen von 26 Lehmziegelpyramiden befinden. Dort wurde die "Huaca Larga", das größte Adobe-Bauwerk der Welt, gefunden.


Strand Máncora Peru

Máncora

An den Stränden Nordperus scheint das ganze Jahr die Sonne. Nach einer Peru Rundreise zu den kulturellen Schätzen sind ein paar Tage in Máncora und Umgebung sehr angenehm. Schon um Sechura befinden sich herrliche Strände. Der "Punta Pariñas" zwischen Piura und Tumbes ist der westlichste Punkt des südamerikanischen Kontinents. Der Ort Máncora ist bei Surfern sehr beliebt, lockt aber aufgrund seiner guten Infrastruktur und den schönen Hotels auch alle anderen Badeurlauber.
Einmal wurden hier bereits die World Champion Ships im Surfen abgehalten. Máncora entwickelt sich langsam zu einem der beliebtesten Surf-Spots Südamerikas. Hier ist das Meerwasser - im Gegensatz zum Süden Perus - angenehm warm. Die weiten Sandstrände mit Palmen erinnern ein bisschen an die Karibik.

Surftipp: In Chicama, unweit von Máncora, rollt die längste Welle der Welt an den Strand (2km lang). Wer hingegen große, kräftige Wellen bevorzugt, der sollte zum Surfen nach Pacasmayo (zwischen Trujillo und Chiclayo).

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