Lima und das zentrale Bergland

Barranco Lima

Lima

Bei Lima handelt es sich um die Hauptstadt Perus. Oftmals wird angenommen, dass Lima in den Anden liegt - tatsächlich ist es jedoch eine pulsierende Küstenstadt. Obwohl Lima eine "typische", schnell wachsende lateinamerikanische Metropole mit Verkehrs- und Umweltproblemen ist, lassen sich doch einige schöne Ecken und Ausflugsziele entdecken. Wer etwas Zeit für seine Peru Rudreise mitbringt, sollte sich unbedingt ein paar Tage in Lima aufhalten.

Der koloniale Stadtkern von Lima zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Bei einem Rundgang durch das Zentrum kann man geschnitzte Holzbalkone sowie die Kolonialbauten und Kirchen mit ihren reich verzierten Fassaden bewundern. Um mehr über die Geschichte und die kultrurellen Reichtümer des Landes zu erfahren, lohnt sich ein Besuch des Archäologischen und Antropologischen Museums sowie des Gold Museums in Lima.

Küste Lima Peru

Touristen übernachten meist im modernen Stadteil Miraflores direkt am Pazifik. Hier bietet sich ein Spaziergang an der Küste zum Einkaufszentrum Larcomar an. Man kann sowohl oberhalb der Steilküste, als auch aus Richtung Barranco kommend am Strand entlang bummeln.Barranco ist das Künstlerviertel Limas - nicht nur der von Restaurants und Bar gesäumte Weg runter zum Meer, sondern auch das abwechslungsreiche Nachtleben machen das Viertel zu einem Magneten für Jung und Alt.

Circa 30 km im Süden von Lima befindet sich das ehemalige Zeremonialzentrum Pachacamac, das schon vor den Inkas von der Wari-Kultur gegründet wurde. Ein Besuch der Pyramiden und Tempel aus Adobeziegeln lohnt sich.

In Lima und der umliegenden Strandregion befindet sich ganzjährig ein zäher Küstennebel. Trotzdem sollte die Sonnenstrahlung, die durch die Wolken dringt, nicht unterschätzt werden.


Costa Verde Lima Peru

Strände in und um Lima

Unterhalb der Viertel Barranco und Miraflores in Lima befindet sich die Costa Verde. Derzeit plant die peruanische Regierung eine Neugestaltung des gesamten Küstenabschnitts. Wer hier am Strand bummelt, kann die ehrgeizigen Surfer beobachten, die immer auf eine perfekte Welle warten.

In den Sommermonaten werden die Strände in und um Lima nicht nur von Surfern besucht. Ein beliebter Badeort im Norden Limas ist Ancón. Ruhiger geht es an den Stränden bei Huacho und Supe.

Im Süden Limas befinden sich viele Strände. Besonders beliebt ist "El Silencio", der ca. 1/2 Stunde von der Hauptstadt entfernt liegt und - im Gegensatz zu Lima - sehr klares Wasser und grobkörnigen Sand hat. Bei den Limeños sind außerdem die Strände Punta Hermosa und Punta Negra beliebt. Als Geheimtipp wird häufig das Küstenörtchen Cerro Azul mit seinen alten Kolonialgebäuden und seinem breiten Sandstrand gehandelt.


Kunsthandwerk Quinua Ayacucho Peru

Das zentrale Bergland

Das zentrale Bergland lässt sich von Lima aus mit der höchsten Bahnlinie FCCA der Welt erreichen. Die Ausläufer der Anden beginnen bereits in den Vororten Limas. Innerhalb kurzer Zeit werden Höhen von über 3000 und 4000 m erreicht. Die Bahn fährt jedoch nur sehr selten; aktuelle Information gibt es auf der Webseite der FCCA.

In der Mitte Perus befinden sich - neben den weniger sehenswerten Minenstädten La Oroya und Cerro de Pasco - die Hauptstadt des Departments Junín namens Huancayo sowie Ayacucho, die natürlich schneller und bequemer per Bus als mit der Bahn zu erreichen sind.

In Huancayo wurde bereits Ende 1820 die Unabhängigkeit von der spanischen Krone ausgerufen. Heute lockt vor allem der Sonntagsmarkt mit seinen vielfältigen Angeboten an Silberschmuck, Kunsthandwerk aus Kürbissen und traditionellen Textilien.

Ayacucho ist eine wunderschöne Kolonialstadt, die in der Vergangenheit Zentrum des peruanischen Terrorismus war. Inzwischen locken nicht nur die pitoresken Gassen der Stadt, sondern auch besondere Ausflüge in die Region. Aufgrund der Höhe ist die Landschaft zwar sehr spektakulär, aber die Vegetation eher spärlich. Zwischen Ayacucho und den Inka-Ruinen von Vilcashuamán liegen ein 4240 m hoher Pass und das Tal des Río Mayopampa. Nicht weit von Ayacucho entfernt befindet sich auch das Dorf Quinua, das für sein Kunsthandwerk aus Ton (kleine Gebäude und Kirchen, die traditionell auf das Hausdach gesetzt werden) bekannt ist.

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