Der Nordosten Venezuelas

Playa Medina

Der Bundesstaat Sucre, das Strandparadies

Am Golf von Cariaco und Paria besticht der Bundesstaat Sucre mit einer außergewöhnlich schönen Küstenlandschaft. Auf der Halbinsel Paria, zwischen den Ortschaften Carúpano und Güiría, liegen einige der schönsten und abgelegendsten Strände Venezuelas wie Medina, Pui Puy, Caracolito, Querepare und San Juan de las Galdonas. Der Bilderbuchstrand Medina erscheint öfter auf Postkarten als jedes andere Strandmotiv Venezuelas. Und das zu Recht: Der sanfte Bogen aus goldenem Sand liegt an einer herrlichen, tiefen Bucht im Schatten riesiger Kokospalmen und ist zudem überhaupt nicht überlaufen.

Naturliebhaber kommen im Parque Nacional Turuépano, ein Marschland das von natürlichen Wasserläufen durchzogen ist, auf ihre Kosten. In diesem komplexen Ökosystem aus Mangroven und sumpfigen Wäldern leben viele Tiere wie die Seekuh, der Waldhund, der Jaguar sowie Vogelarten wie Flamingos und Enten.

Paria Halbinsel

An der Nordküste der Halbinsel Paria erstreckt sich der 375 km2 große Parque Nacional Península de Paria. Der Park schützt auch ein Küstengebirge, was fast bis ans Meer reicht. Die Berge sind mit dem typischen Nebelwald bedeckt. Da das Naturschutzgebiet schwer zugängig ist, hat sich die einheimische Flora hier noch artenreicher entwickelt als in den anderen Nationalparks; Bromelien, Orchideen, Lianen und viele weitere Arten finden hier ideale Bedingungen.

Im westlichen Teil des Bundesstaates Sucre liegt die Hauptstadt Cumaná. Im Jahr 1515 gegründet, war Cumaná die erste spanische Siedlung auf venezolanischem Boden. Daher stammt der Beiname Primogénita del Continente, also "Erstgeborene des Kontinents". In der Stadt sind noch einige historische Bauten erhalten. Dazu gehören das Castillo de San Antonio de la Eminencia, das auf einer natürlichen Anhöhe im historischen Zentrum steht. Typischerweise diente es dem Schutz vor Piraten. Das erste gefestigte Bollwerk der Stadt war das Castillo de Santa María de la Cabeza, dessen Ruinen sich im Garten der Kirche Iglesia de Santa Inés befinden.

Gegenüber von Cumaná, im azurblauen Golf von Cariaco, erstreckt sich die Halbinsel Araya. Die Insel ist von Steinwüste geprägt. Dieses Bild wird nur manchmal von Buschwerk und Kakteen aufgelockert. Zu Kolonialzeiten waren im Westen der Halbinsel die Salinen wirtschaftlich so bedeutend, dass die Spanier sie mit dem Bollwerk Castillo de Santiago de León de Araya vor den Piraten schützen mussten. Von dieser Festung, die zu den wehrhftesten in Südamerika gehörte, sind immer noch mächtige Ruinen erhalten.

Mochima Nationalpark

In der Umgebung von Cumaná liegt der schöne Nationalpark Mochima. Das 950 km2 große Naturschutzgebiet liegt vor der Karibikküste zwischen Puerto La Cruz und Cumaná. Der Parque Nacional Mochima teilt sich etwa zur Hälfte zwischen den beiden Staaten Sucre und Anzoátegui auf. Zum Nationalpark gehören über 30 karge Inseln in den warmen Gewässers der Karibik. Die Inseln sind mit Gestrüpp und Kakteen bewachsen und haben schöne Strände. Neben den Inseln schützt er auch einen Streifen des bergigen Festlandes mit schönen Buchten und Stränden wie den Playa Colorada oder Santa Fe.


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