Der Nordwesten Venezuelas

Die Hauptstadt Caracas

Caracas, die Hauptstadt Venezuelas, ist eine moderne und kosmopolitische Stadt, die durch das Öl reich geworden ist, aber auch eine interessante 400-jährige Geschichte besitzt. Die immergrüne Ávila-Bergkette umgibt die Stadt im Tal und das Meer ist nicht weit entfernt. Bei der Anreise mit dem Flugzeug hat man einen wundervollen Blick auf die Metropole und die nahegelegene Strände.

Caracas präsentiert seinen Besuchern spannende Gegensätze: dutzende Wolkenkratzer aus Stahl und Beton, zauberhafte Grünanlagen und alte koloniale Gebäuden sowie kopfsteingepflasterte Straßen. Einfache Straßenmärkte wechseln sich mit riesigen Einkaufszentren ab. Ideales Verkehrsmittel für Ihre Stadterforschung ist das gut ausgebaute U-Bahn-System.

Caracas ist eine sehr moderne Stadt, aber im historischen Zentrum sind noch einige erhaltene Kolonialbauten zu entdecken. Ausgangspunkt für eine Sightseeing Tour ist das zentrale Herz der Stadt - die Plaza Bolívar mit der Reiterstatue des Nationalhelden Simón Bolívar.

Umrahmt wird der Platz von sehenswerten Gebäuden, wie z.B. dem zitronengelben Casa Amarilla. Das Haus stammt aus dem Jahr 1689 und gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Die Kathedrale, an der Ostseite der Plaza, beherbergt eine beeindruckende Sammlung religiöser Kunstwerke und war Taufstätte des Befreiers Simón Bolívar. An die Kathedrale schließt sich das Museo Sacro mit seiner imposanten klassischen Architektur an. Früher war es ein Kloster und heute lockt es mit wechselnden Kunstausstellungen und einem sehr guten Café.

Ein weiteres historisches Gebäude ist der 350 Jahre alte Palacio Arzobispal mit der Residenz des Erzbischofs und eines der wenigen Gebäude, das die vielen Erdbeben ohne große Schäden überstanden hat. Im Rathaus Concejo Municipal wurde die venezolanische Unabhängigkeitserklärung verfasst und somit die Unabhängigkeit von Spanien erklärt.  

Südwestlich der Plaza liegt der Sitz der Nationalversammlung im schönen cremefarbenen Capitolio Nacional. Schon von weitem glänzt die 14-karätig vergoldete Kuppel in der Sonne. Im Inneren finden Sie im ovalen Kongresssaal Salón Elíptico ein bekanntes Werk des venezolanischen Künstlers Martín Tovar y Tovar. Sein Werk zeigt den Besuchern die glorreichen Schlachten von Bolívar und seinen Anhängern. Nennenswert ist auch der neogotische Palacio de las Academias an der Südseite des Capitolio Nacional, in dem sich ein Teil der Biblioteca Nacional befindet.

Eine Sightseeing Tour durch das koloniale Caracas sollte auch die Casa Natal del Libertador (Geburtshaus Bolívars) in der Nähe der Plaza Bolívar einschließen. Wer mehr über das Leben Bolívars wissen möchte, kann das benachbarte Museo Bolivariano besichtigen. Das Grab des Nationalhelden finden Sie im Panteón Nacional - gehen Sie dazu einfach von der Nordostecke der Plaza die Fußgängerzone Avenida Norte hinauf.  

Die Universitätsstadt Caracas hat mit seiner Universidad Central de Venezuela, kurz UCV, den Unesco-Weltkulturerbe Status. Das Gebäude wurde 1945 bis 1957 von dem Architekten Raúl Villanueva entworfen und gebaut. Das architektonisch immer noch moderne Universitätsgelände wird mit seinen vielen Skulpturen, Mosaiken und avantgardistischen Glasbildern als Museumsstadt bezeichnet.

Caracas ist der perfekte Ort für musikalische Genüsse und ausgelassene Partys bis in die frühen Morgenstunden. Beliebtestes Zentrum dafür ist der Stadtteil Las Mercedes und La Castellana. Ein anspruchsvolles kulturelles Unterhaltungsprogramm hingegen finden Sie im Teatro Teresa Carreño, Teatro Nacional, Teatro Municipal und im Ateneo Caracas. Auch die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt ist immens. Besuchen Sie einen typischen Arepa Imbiss (Arepa - gefüllte Maistasche) oder schauen Sie in einen der zahlreichen Tascas (Bar-Restaurant im spanischen Stil) in den Stadtteilen La Candelaria und Sabana Grande vorbei und lassen Sie sich die iberische Küche schmecken.


Der Bundesstaat Falcón - Die Dünen von Coro

Der Bundesstaat Falcón im Nordwesten Venezuelas besticht mit seiner vielfältigen Landschaft. Zum einen mit der Küste, die aus ca. 700 Kilometern von Sandstränden, Felsen, Korallen, kleinen Inseln und Steilküsten besteht. Unterbrochen wird die Küstenlinie immer wieder von Deltas und Flussmündungen, die Sumpfgebiete und Salzwasserseen entstehen lassen. Dann gibt es noch die grüne Gebirgskette der Sierra de San Luis. Sie erwartet ihre Besucher mit einer imposanten Berglandschaft, entzückenden kleinen Dörfern, rauschenden Wasserfällen und Flüssen, tiefen Grotten und steilen Abhängen. Im Gegensatz zu den grünen Bergen handelt es sich bei den berühmten Dünen von Coro um eine wüstenähnliche Landschaft.

Coro

Die spektakuläre Wüstenlandschaft von Coro befindet sich auf dem schmalen Sandstreifen, der das Festland mit der Halbinsel Paraguaná verbindet. Vom Wind werden die Wanderdünen fortwährend zu neuen, eigenwilligen Gebilden, die bis zu 30 Meter hoch werden können, geformt. Die Dünen, die durchaus mit denen der Sahara mithalten können, gehören zum Parque Nacional Los Médanos de Coro.

Die Halbinsel Paraguaná ist überwiegend mit Kakteen und Strauchwerk bewachsen. Die Vegetation ist es also nicht, die zahlreiche Besucher auf die Halbinsel strömen lassen. Vielmehr sind es die schönen Strände und der günstige Seewind fürs Surfen und Kiten. Der Hotspot schlechthin ist Adícora - in der geschützten Bucht gibt es stets warmen Wind.

Direkt unterhalb der Peninsula de Paraguaná liegt die Hauptstadt Coro. Im Jahr 1993 erhielt sie gemeinsam mit der Hafenstadt La Vela de Coro den Unesco-Weltkulturerbe Status verliehen. Das ist nicht verwunderlich, denn Coro repräsentiert mit seiner Architektur eindrucksvoll die Kolonialzeit. In kaum einer Stadt in Venezuela findet man so viele liebevoll restaurierte Herrenhäuser aus dem 17. Jahrhundert.

Die Architektur ist sowohl dem spanischen, als auch dem niederländischen Baustil nachempfunden. Das mag an den traditionell guten Handelsbeziehungen der Stadt zu den niederländischen Antillen liegen. Besonders viele der prachtvollen Villen liegen nahe der Plaza San Clemente in der Calle Zamora.

Die Kathedrale von Coro an der Plaza Bolívar war eine der ersten Kirchen Venezuelas. Coro hat insgesamt mehr Kirchen aus spanischer Zeit als jede andere Stadt Venezuelas. Nehmen Sie sich also Zeit für einen Rundgang durch das koloniale Zentrum. Nur 12 km von Coro entfernt befindet sich der ehemalige Hafen der Stadt, La Vela de Coro.


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