Die Anden Ecuadors

Kuppeln Santo Domingo Quito Ecuador

Quito

Quito ist die Hauptstadt und die zweitgrößte Metropole (nach Guayaquil) Ecuadors. Vor allem die koloniale Innenstadt, die seit 1979 UNESCO Weltkulturerbe ist, zieht große Bewunderung auf sich. Im Altstadtkern soll es die größte Konzentration an bedeutenden Kunstschätzen in ganz Südamerika geben. Vom Mittelpunkt der Altstadt, der Plaza de la Independencia, sind alle Kirchen und bedeutenden Gebäude fußläufig zu erreichen. Die Kathedrale, die Kirche San Francisco, La Compañía de Jesús und die Kirche Santo Domingo sollten auf alle Fäle besucht werden. Von dem kleinen Vulkankegel Panecillo eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf die Kolonialstadt und bis zu den modernen Stadtvierteln. Der Panecillo ist durch die große Statue der "Virgen de Quito" (der Jungfrau Quitos) zu erkennen.

Im touristischen Viertel Quitos, der Mariscal, gibt es unzählige gemütliche Kneipen, Cafés sowie Bars und Diskotheken. In diesem Distrikt liegen auch viele Hotels, Hostels und Sprachschulen. Touristen sollten auf alle Fäle den großen Kunsthandwerker in der Mariscal besuchen, bevor sie zu ihrer Rundreise in die anderen Teile Ecuadors aufbrechen. Große Shopping Malls liegen weiter nördlich in Richtung Flughafen.
Die Werke eines der bedeutendsten modernen Künstler Südamerikas - Oswaldo Guayasamín - werden im Museo Guayasamín gezeigt - ein Muss für Kunstliebhaber!

Quito ist von mehreren Vulkanen umgeben: der Pichincha "spuckt" ab und zu einen Ascheregen über Quito aus und der Cotopaxi ist bei blauem Himmel stets gut zu sehen. Im Jahr 2005 wurde eine Seilbahn auf den Pichincha eröffnet. In kurzer Zeit bringt der "Teleférico" die Besucher auf eine Höhe von ca. 4000 m. Hier sollte das atemberaubende Panorama in Ruhe genossen werden. Wanderer nutzen die Seilbahn auch als Startpunkt für Trekking-Touren auf den Pichincha.

Von Quito ist es nicht weit bis zum berühmten Monument "Mitad del Mundo" (die Mitte der Welt), das den Äquator markieren soll. Besucher können nicht nur mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen Bein auf der Südhalbkugel stehen, sondern auch zweimal im Jahr (am 21. März und am 23. September) die Sonne senkrecht im Zenit erleben (dann gibt es keinen Schatten). Im Inneren des Denkmals befindet sich ein ethnologisches Museum.


Markt Otavalo Ecuador

Otavalo

Von Quito ist es nicht allzu weit bis nach Otavalo, einem kleinen Ort, der für seinen großen Samstagsmarkt aber auch wunderschöne Naturschauplätze in der Umgebung bekannt ist. Auf dem Kunsthandwerkermarkt (der in kleiner Form auch in der Woche statt findet) werden hochwertige, farbenfrohe Webarbeiten verkauft. Außerdem Schmuck, Flechtarbeiten, Keramik und Textilien aus anderen Landesteilen. Viele Einwohner Otavalos tragen nach wir vor ihre traditionelle Tracht - desto mehr Ketten eine Frau um den Hals trägt, umso wichtiger ist sie in der Dorf-Hierarchie. Aufgrund Ihrer Geschäftstüchtigkeit gelten die Otavaleños als die reichsten Indígenas von Südamerika.
Nicht weit von Otavalo befindet sich der Wasserfall von Peguche. Auch an der Laguna de San Pablo, die vom Vulkan Imbabura (4609 m) überragt wird, herrscht eine wunderbare Ruhe.


Lagune Quilotoa Ecuador

Laguna Quilotoa

An der "Straße der Vulkane" (so benannt von Humboldt) liegt die Stadt Latacunga. Von hier ist es gar nicht mehr weit bis zu der wunderschönen Laguna Quilotoa. Das Kraterloch ist mit grünblauem Wasser gefüllt und kann umwandert werden – der Blick vom Kraterrand auf das Wasser ist spektakulär. Zum Ufer der Laguna führt ein steiler Weg. Für den Rückweg stehen Pferde oder Esel zur Verfügung.


Vulkan Cotopaxi Ecuador

Nationalpark Cotopaxi

Im Cotopaxi-Nationalpark befindet sich der gleichnamige aktive Vulkan Cotopaxi (5897 m), der höchste aktive Vulkan der Welt. Er ist ganzjährig mit Schnee und Eis bedeckt. Eine Ausnahme bildet die schwarze Felswand Yana Sacha, die aus dem weißen Andengipfel hervorsticht.
Touristen können in dem Reservat wandern, reiten, Mountain Bike fahren und natürlich den Cotopaxi besteigen.
Die Straße führt bis zu einem Parkplatz auf 4600 m. Ca. 200 Höhenmeter bis zum Refugio José Ribas müssen dann zu Fuß auf einem steilen Lavaweg zurück gelegt werden. Die Hütte bietet mehrere Schlafplätze für die Nacht - von hier aus starten früh am Morgen die Touren auf die Spitze des Cotopaxi. Eine Wandertour auf den Cotopaxi verlangt keine außergewöhnlichen Bergsteigfähigkeiten, aber gute Kondition und einen erfahrenen Bergführer.


Seilbahn Baños Ecuador

Baños

Der Ort Baños (1800 m) ist bei Ecuadorianern und Touristen gleichermaßen beliebt. Die spektakuläre Vulkankulisse - Baños liegt unterhalb des aktiven Vulkans Tungurahua - und das angenehme Klima laden zum mehrtägigen Verweilen ein. In den Thermalquellen des Städtchens kann man sich nach Tagestouren und sportlichen Aktivitäten wunderbar entspannen.
Der Tungurahua wird ganzjährig von einer Rauchwolke geziert. 1999 wurde Baños evakuiert, denn der Vulkan spukte Lava und Geröll. Doch die Einwohner kehrten trotz der großen Gefahr zurück. Der letzte größere Ausbruch fand im Jahr 2006 statt.
Durch das Pastaza-Tal führt die "Ruta de las Cascadas" (Wasserfallroute). Zu den Wasserfällen Manto de la Novia (Brautschleier) und San Pedro führen in ca. 100 m Höhe kleine Seilbahnen ("tarabitas"). Der beeindruckenste Wasserfall ist allerdings der mächtige "Pailon del Diablo", der lautstark und mit einer großen Gischtwolke in die Tiefe stürzt.
Von Baños ist es nicht weit bis zum Amazonasgebiet - deswegen wird Baños auch als "Tor zum Oriente" bezeichnet.


Chimborazo

Die Provinzhauptstadt Riobamba (2750 m) ist ein günstiger Ausgangspunkt für Wandertouren in den ecuadorianischen Anden und eine Besteigung des höchsten Bergs Ecuadors, den Chimborazo. Alexander von Humboldt bezwang als einer der Ersten im Jahr 1802 den 6310 m hohen, erloschenen Vulkan fast komplett. Der Aufstieg wird meist von einer der beiden Schutzhütten auf 4800 m bzw. 5000 m begonnen. Die Besteigung des Chimborazo setzt Erfahrung, ausgezeichnete Ausrüstung, eine ausreichende Akklimatisierung sowie einen professionellen Bergführer mit Lizenz voraus.
Bei einer Ecuador Rundreise ist häufig der Ausflug von Alausí (bei Riobamba) auf einer kleinen Eisenbahnstrecke zu der sogenannten Teufelsnase ("Nariz del Diablo") dabei. Da der Schienenbus innerhalb kürzester Zeit viele Höhenmeter überwinden muss, rangiert er halsbrecherisch durch mehrere Spitzkehren - ein echtes Abenteuer!


Inkas Ingapirca Ecuador

Ingapirca

Bei Ingapirca handelt es sich um eine der wenigen und sehr gut erhaltenden Inka-Ruinen in Ecuador. Sie liegen auf dem Weg von Riobamba nach Cuenca. Ingapirca weist die perfekt zusammen gefügten Inka-Mauern sowie die trapezförmigen Fenster- und Türöffnungen auf. Aufgrund ihrer günstigen Lage auf einem Bergvorsprung sowie der Nähe zum Äquator wurde die Ruinenanlage für den Sonnenkult der Inkas genutzt. Vermutlich waren die Wände einiger Gebäude mit Gold verkleidet. Als die Spanier nach Cuenca vordrangen, ließen die Inkas die Stätte zuschütten.


Atillo Lagune Sangay Ecuador

Nationalpark Sangay und Nationalparl El Cajas

Der Nationalpark Sangay umfasst ein 270.000 ha großes Gebiet, das zwischen knapp 1000 m bis 5230 m hoch ist und verschiedene Klimazonen aufweist. Bergnebelwald, Vulkankegel und Páramo-Gebiete bieten entsprechend vielen Pflanzen- und Tierarten ein Zuhause. Mit etwas Glück stößt man auf die Spuren vom Bergtapir, Brillenbären, Jaguar, Puma oder Ozelot oder sieht exotische Orchideen.Im Páramo-Gebiet Atillo befinden sich einige wunderschöne Lagunen (z.B. Magdalena und Ozogoche) die von den umstehenden Andengipfeln malerisch umrahmt werden.

Das Reservat El Cajas befindet sich nur ca. 1 h von Cuenca entfernt. Es handelt sich um ein Páramo-Gebiet, das komplett über 3000 m Höhe liegt und dessen Landschaft ebenfalls von vielen kleinen Lagunen, wilden Tälern und Bergspitzen gekennzeichnet ist. Hier leben Brillenbären, Pumas, Ozelote, Bergtapire, Bergtukane und Füchse. Besonders verwegen sehen die sogenannten Polylepis-Bäume aus, die ab und zu an Bächen stehen.


Kathedrale Cuenca Ecuador

Cuenca

Cuenca (2530 m) ist nach Guayaquil und Quito die drittgrößte Stadt Ecuadors und zählt zu den schönsten Rundreise-Zielen des Andenstaates. Die koloniale Altstadt Cuencas befindet sich am nördlichen Ufer des Flusses Tomebamba. Der Parque Abdón Calderón ist der zentrale Treffpunkt  der Einheimischen - hier kann man ein Sonnenbad genießen und den Einwohnern Cuencas beim Plaudern und Geschäfte machen zuschauen. An der Plaza stehen die alte und die neue Kathedrale Cuencas. Die Stadt ist nicht nur für ihre pittoresken Straßen, sondern auch für das feine Kunsthandwerk bekannt. Die Keramik aus Cuenca, aber auch edle Panamahüte, Stickereien und Gold- und Silberschmuckstücke werden auf dem Artesanía-Markt am Rotary Platz die ganze Woche über angeboten.


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